4. EffizienzTagung Bauen + Modernisieren Logo_EffizienzTagung_rg_Schatten

vom 11.-12. November 2011 in Hannover

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Über 250 Anmeldungen bei der EffizienzTagung 2011

Mehr als 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die 4. EffizienzTagung am 11. und 12. November 2011, um sich beim Thema energieeffizientes Bauen und Modernisieren auf den neuesten Stand zu bringen. Nach der hervorragenden Resonanz macht das Branchentreffen im nächsten Jahr erst einmal Pause. Stattdessen kommt mit der 16. Internationalen Passivhaustagung 2012 der weltweit größte Kongress zum energieeffizienten Bauen nach Hannover.

Bei der diesjährigen EffizienzTagung Bauen und Modernisieren im Hannover Congress Centrum (HCC) stieß bereits der Eröffnungsvortrag zur Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) auf starkes Interesse. Dabei kündigte Ministerialrat Peter Rathert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) den Referentenentwurf der EnEV 2012 für das erste Quartal 2012 an. Das im Rahmen der EnEV geltende und von Rathert thematisierte Wirtschaftlichkeitsgebot brachte eine rege Diskussion in Gang. Dabei zeigte sich, wie gegensätzlich Experten diese Regelung einschätzen.

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Mit dem anschließenden Vortrag verdeutlichte Eberhard Hinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU), warum bei diesem Thema verschiedene Bewertungen an der Tagesordnung sind. Er stellte fest, dass die Ergebnisse von Wirtschaftlichkeitsberechnungen häufig als das wesentliche Kriterium bei der Bewertung energiesparender Maßnahmen herangezogen werden. „Bei der Bewertung kommen die Akteure dann zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Für die einen ist energiesparendes Bauen über die Mindestanforderungen der EnEV hinaus eine Kostenfalle, für die anderen ist die EnEV nur der erste kleine Schritt hin zum Passivhaus“, so Hinz. In seinem Fazit betonte er, dass die enge Fokussierung auf eine einzige ökonomische Kenngröße als alleiniges Kriterium nicht zielführend ist. In der Praxis werde die Investitionsentscheidung durch viele Sachzwänge und weiche Faktoren beeinflusst, die sich monetär zum Teil nur schwer quantifizieren ließen.

Positives Feedback zum Veranstaltungskonzept
Neben der übergreifenden fachlichen Einordnung im Plenum standen an beiden Tagen Parallelveranstaltungen auf der Agenda. Die EffizienzTagung präsentierte außer den bewährten Themen Energieberaterpraxis, Bauphysik und Haustechnik auch einen speziell auf die Wohnungswirtschaft und Kommunen zugeschnittenen Vortragsblock. Aktuelle Aspekte der EnEV, Effizienzstandards für Nichtwohngebäude und energetische Lösungen für erhaltenswerte Fassaden konnten ebenfalls vertieft werden. In Intensiv-Workshops wurden Details der Wärmebrückenberechnung, der Innendämmung und der Lüftungsanlagen-Planung mit den Teilnehmern sehr praktisch erarbeitet. Das modular aufgebaute Tagungsprogramm ermöglichte den Teilnehmern, eigene Schwerpunkte zu setzen und Themenblöcke individuell zu wählen. Zudem begleitete eine Fachausstellung namhafter Firmen die Veranstaltung. „Das positive Feedback zur Tagung zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen und spannende Fachthemen auf der Agenda hatten“, resümiert Bernd Rosenthal, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums am Deister und ergänzt: „Die EffizienzTagung hat sich zu einer bundesweit beachteten Veranstaltung mit Strahlkraft entwickelt, zu der die Teilnehmer nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Städten wie Berlin, Frankfurt oder Köln anreisen.“ Das e.u.[z.] veranstaltete die 4. EffizienzTagung gemeinsam mit dem enercity-Fonds proKlima.

Die 5. EffizienzTagung findet im Jahr 2013 statt.

Veranstalter: 

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In Kooperation mit:

Logo_klimaschutz_wbl_rgb     GIH-BV-neuesLogo

 

Die Tagung wird gefördert durch:

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